Praktikumsreflexion der 9. Klassen

Das Berufspraktikum der neunten Klassen verlief dieses Jahr insgesamt sehr positiv. Die meisten Schüler waren sehr zufrieden und einige kamen sogar ihrem „Wunschberuf" näher. Einzelne fühlten sich jedoch gelangweilt, weil sie kaum Tätigkeiten im Betrieb aktiv ausüben durften. Die Anfertigung der Praktikumshefter gelang vielen Schülern gut.

Einige Eindrücke der Praktikanten zeigen, wie gelungen ein Verlauf sein kann:

Ein Schüler absolvierte sein Praktikum bei einer Fischereigenossenschaft. Er fühlte sich bei der Arbeit ausgesprochen wohl und in seinem Element. Dort fand er seinen Wunschberuf „Hochseefischer", was auch auf einem Foto, das in der Tageszeitung erschien, zum Ausdruck kommt. Er fügte es mit Freude seinem ausführlichen, gelungenen Bericht bei.

Ein anderer Schüler verbrachte sein Praktikum als Mediengestalter bei einem Fernsehsender. Dort sammelte er unterschiedliche Eindrücke, erlebte sehr viel bei Interviews vor Ort und lernte die komplexe Technik kennen. Die zahlreichen Fotos davon spiegeln seine Begeisterung wider. Sein Praktikum machte viel Spaß und eine Ausbildung ist für ihn gut vorstellbar.

Auch ein weiterer Schüler war als Mediengestalter sehr zufrieden bei ZAS. Er wurde sehr herzlich aufgenommen und es entwickelte sich ein nettes Verhältnis zu den Mitarbeitern. Sie zeigten dem Schüler viel und gewährten ihm einen wirklichen Einblick in den Beruf.

Eine Schülerin sammelte positive Erfahrungen in einer Stralsunder Apotheke. Sie durfte vielfältige Tätigkeiten verrichten, was ihr einen umfassenden Eindruck des Berufes „PTA" ermöglichte. Durch die direkten Erfahrungen und das positive Arbeitsklima war sie mit Begeisterung dabei.

Eine andere Schülerin schrieb begeistert von ihrem Praktikum im Hanseklinikum. Sie ließ sich tiefer auf die Erfahrungen eines pflegenden Berufs ein, durfte einige fachliche Tätigkeiten ausüben und setze sich intensiv mit den Berufsbedingungen, wie z. B. Dreischichtsystem, Wochenendarbeit und Begegnung mit dem Tod auseinander. Dennoch bekräftigten sie ihre Praktikumserfahrungen letztlich in ihren Berufswunsch „Gesundheits- und Krankenpflegerin".

Mehrere Schüler und Schülerinnen möchten ihre Eindrücke zum möglichen Beruf sogar noch intensivieren und planen ein freiwilliges Praktikum in den Ferien aufzunehmen. Zahlreiche Betriebe werden von den diesjährigen Praktikanten dem zukünftigen Praktikumsjahrgang weiterempfohlen.

Rundum war es ein gelungenes Praktikum.

Die Marie-Curie-Schule möchte sich daher bei den vielen Betrieben bedanken, die unseren Schülern einen umfassenden Einblick in die Arbeitswelt ermöglichten und somit zur beruflichen Orientierung der jungen Menschen beigetrugen.

L.Evers (AWT-Lehrer)